Google Unternehmensprofil
Für lokale Betriebe entscheidet sich die Anfrage oft im Kartenausschnitt, nicht auf der Website. Genau dort wird gearbeitet.

Ausgangslage
Der wichtigste Eintrag ist nicht die eigene Website
Wer eine Dienstleistung in der Nähe sucht, sieht zuerst den Kartenausschnitt mit drei Einträgen. Erst darunter beginnt die klassische Trefferliste. Für lokale Betriebe entscheidet sich die Anfrage deshalb häufig im Google Unternehmensprofil, bevor die Website überhaupt aufgerufen wird.
Das Profil ist kostenlos und wird trotzdem in den meisten Betrieben nur beim Anlegen einmal ausgefüllt. Genau darin liegt der Vorteil für alle, die es pflegen.
Grunddaten
Firmenname exakt wie im Handelsregister, Adresse, Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten inklusive Feiertagsregelungen.
Kategorien
Die Hauptkategorie entscheidet, bei welchen Suchen ein Betrieb überhaupt erscheinen kann. Nebenkategorien erweitern die Abdeckung, ohne die Hauptausrichtung zu verwässern.
Leistungen und Produkte
Einzeln erfasst statt in einem Sammeltext. Damit erscheinen Betriebe auch bei Suchanfragen nach einzelnen Leistungen.
Fotos
Aussenansicht, Innenräume, Team und Arbeiten. Aktuelle Bilder erhöhen die Klickrate im Profil messbar und werden regelmässig ergänzt.
Bewertungen
Neue Bewertungen werden gemeldet, Antwortentwürfe vorbereitet. Die Freigabe bleibt beim Betrieb.
Überwachung
Google erlaubt Dritten, Änderungen vorzuschlagen. Öffnungszeiten und Kategorien werden deshalb laufend auf ungewollte Änderungen kontrolliert.
Verzeichnisse mit Wirkung
Nicht die Anzahl der Einträge zählt, sondern ihre Übereinstimmung. Ein Betrieb mit fünf identischen Einträgen steht besser da als einer mit dreissig widersprüchlichen. Gepflegt werden die Quellen, die im Schweizer Markt tatsächlich abgefragt werden.
- Google Unternehmensprofil als führende Quelle
- Schweizer Branchenverzeichnisse mit realem Suchvolumen
- Branchenspezifische Portale je nach Tätigkeit
- Karten- und Navigationsdienste
- Einheitliche Schreibweise über alle Einträge hinweg
Was sich im Unternehmensprofil messen lässt
Vier Kennzahlen des Google Unternehmensprofils stehen in jedem Monatsbericht von WebBoost 360 nebeneinander. Die Routenklicks sind darunter der verlässlichste Wert: wer sich den Weg zu einem Betrieb in Wil oder Bremgarten anzeigen lässt, hat sich bereits entschieden.
Direkt beantwortet
Wer das Google Unternehmensprofil pflegt, wenn die Zeit dafür fehlt
Die laufende Pflege des Google Unternehmensprofils übernimmt WebBoost 360 im Paket Lokal für CHF 390 pro Monat. Der Aufwand auf Seiten des Betriebs beschränkt sich danach auf eine Stunde zu Beginn für die Zugangserteilung und das Startgespräch, dazu die Freigabe von Antwortentwürfen auf Bewertungen, sofern der Betrieb sie selbst gegenlesen will.
Übernommen werden die Arbeiten, die regelmässig anfallen und deshalb liegen bleiben: Grunddaten und Öffnungszeiten aktuell halten, Feiertage hinterlegen, Kategorien und Leistungen pflegen, Beiträge veröffentlichen, neue Bewertungen melden und beantworten, Verzeichniseinträge einheitlich halten und die vier Kennzahlen des Profils monatlich auswerten.
Nicht übernommen wird die Beantwortung negativer Bewertungen ohne Rücksprache. Eine Kritik zu beantworten heisst, im Namen des Betriebs zu einem Vorfall Stellung zu nehmen, den nur der Betrieb kennt. Es wird ein Entwurf vorgelegt, veröffentlicht wird nach Freigabe.
Was viele überrascht
Warum die Position im Kartenausschnitt schwankt
Die Reihenfolge im Kartenausschnitt ist keine feste Rangliste. Sie wird für jede Anfrage neu berechnet, und der Standort des Suchenden wiegt dabei schwerer als alles andere. Ein Betrieb, der vom eigenen Büro aus auf Platz eins steht, kann drei Kilometer weiter auf Platz sieben stehen, ohne dass sich etwas verändert hat.
Daraus folgt zweierlei. Erstens ist die Beobachtung aus dem eigenen Büro wertlos als Messgrösse; gemessen wird an mehreren Punkten im Einzugsgebiet. Zweitens ist die Entfernung der einzige der drei Faktoren, an dem sich nicht arbeiten lässt. Google nennt sie selbst neben Relevanz und Bekanntheit.
| Faktor | Was dahinter steht | Beeinflussbar |
|---|---|---|
| Entfernung | Abstand zwischen Suchendem und Standort | nein |
| Relevanz | Kategorien, Leistungen, Beschreibung, Inhalte der Website | ja, vollständig |
| Bekanntheit | Bewertungen, Erwähnungen, Verzeichniseinträge, Verlinkungen | ja, über Zeit |
Die Arbeit am Profil zielt deshalb auf Relevanz und Bekanntheit. Die Entfernung bestimmt, wie weit ein Betrieb überhaupt reichen kann, und begrenzt damit, was ein realistisches Ziel ist. Wer in Wil sitzt, wird in Zürich nicht im Kartenausschnitt erscheinen, und jedes Angebot, das etwas anderes behauptet, ist unseriös.
Häufige Fehler
Fünf Fehler, die ein Profil ausbremsen
Fünf Fehler kommen in nahezu jeder Bestandsaufnahme eines Google Unternehmensprofils vor. Keiner davon braucht mehr als 15 Minuten Arbeit, und jeder einzelne kostet Sichtbarkeit im Kartenausschnitt.
- Falsche Hauptkategorie. Sie entscheidet, bei welchen Suchen ein Betrieb überhaupt erscheinen kann. Ein Schreiner, der als Bauunternehmen geführt ist, erscheint bei der Suche nach einer Schreinerei nicht. Das lässt sich in zwei Minuten ändern und wirkt innert Tagen.
- Abweichende Schreibweise des Firmennamens. Google gleicht den Namen mit Dutzenden Quellen ab. Steht im Handelsregister eine GmbH, auf der Website eine AG und im Profil ein Fantasiename, wertet Google die Übereinstimmung ab.
- Öffnungszeiten ohne Feiertage. Wer an einem Feiertag geschlossen hat und das nicht hinterlegt, sammelt Anrufe ins Leere und gelegentlich eine schlechte Bewertung dafür. Google fragt die Feiertagszeiten aktiv ab und wertet Betriebe ab, die nicht antworten.
- Keine Leistungen hinterlegt. Der Abschnitt für Leistungen ist frei beschreibbar und wird in die Bewertung der Relevanz einbezogen. In den meisten Profilen ist er leer.
- Unbeantwortete Bewertungen. Eine unbeantwortete Kritik steht dauerhaft unwidersprochen. Wer antwortet, zeigt, wie der Betrieb mit Kritik umgeht.
Fragen zum Unternehmensprofil
Fragen zum Unternehmensprofil
Warum ist NAP-Konsistenz so wichtig?
Google gleicht Angaben zu Name, Adresse und Telefon über viele Quellen ab. Widersprüche senken das Vertrauen in den Eintrag und damit die lokale Sichtbarkeit. Einheitliche Schreibweisen über alle Verzeichnisse hinweg sind deshalb wirksamer als zusätzliche Einträge.
Wie wird mit negativen Bewertungen umgegangen?
Eine sachliche, zeitnahe Antwort wirkt stärker als der Versuch, die Bewertung zu entfernen. Löschanträge sind nur bei klaren Richtlinienverstössen erfolgreich. Antwortentwürfe werden vorbereitet, die Freigabe bleibt immer beim Betrieb.
Können Bewertungen gekauft werden?
Nein, und es wird auch nicht angeboten. Gekaufte Bewertungen verstossen gegen die Richtlinien von Google und gefährden das gesamte Profil. Gearbeitet wird stattdessen daran, dass zufriedene Kundinnen und Kunden systematisch zur Bewertung eingeladen werden.
Wie oft sollte im Profil etwas veröffentlicht werden?
Ein bis zwei Beiträge pro Monat genügen, um Aktivität zu zeigen. Wichtiger als die Frequenz sind vollständige Grunddaten, aktuelle Öffnungszeiten inklusive Feiertagen, gepflegte Leistungen und aktuelle Fotos.
Prüfen, wie Ihr Betrieb lokal dasteht
Im kostenlosen Erstgespräch wird die aktuelle Sichtbarkeit angeschaut und benannt, welche drei Massnahmen am meisten bringen. Ohne Verpflichtung und ohne anschliessendes Vertragsgespräch, wenn das nicht gewünscht ist.
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