Google Ads
Kampagnen nach Suchabsicht, Messung vor dem Start und eine Kennzahl, die zählt: Kosten pro Anfrage im Verhältnis zum Deckungsbeitrag.

Grundsatz
Budget gehört dorthin, wo Anfragen entstehen
Bezahlte Suche wirkt sofort und verbrennt ebenso schnell Geld, wenn die Struktur nicht stimmt. Die häufigsten Ursachen sind immer dieselben: zu weit gefasste Keyword-Optionen, fehlende Ausschlusslisten, ein Zielgebiet, das weit über das echte Einzugsgebiet hinausreicht, und fehlendes Conversion-Tracking.
Deshalb wird vor der ersten Schaltung gemessen, was ein Auftrag wert ist. Erst daraus ergibt sich, was eine Anfrage kosten darf.
- Analyse und ZieldefinitionErmittelt wird, wonach die Kundschaft tatsächlich sucht, welche Begriffe zu Aufträgen führen und welche nur Neugierige anziehen. Dazu der Deckungsbeitrag eines durchschnittlichen Auftrags.
- Technische VoraussetzungenConversion-Tracking für Formular, Anruf und Routenklick. Ohne diese Messung ist jede spätere Optimierung Vermutung.
- KampagnenaufbauGetrennte Kampagnen je Suchabsicht, ausformulierte Anzeigen mit Erweiterungen, Ausschlusslisten vor dem ersten Franken Ausgaben, Zielgebiet auf die reale physische Präsenz begrenzt.
- Laufende OptimierungWöchentliche Kontrolle der tatsächlichen Suchbegriffe, Anpassung von Geboten, Anzeigen und Ausschlüssen. Neue Anzeigenvarianten werden gegeneinander getestet.
- ReportMonatlich mit Ausgaben, Anfragen, Kosten pro Anfrage und den Begriffen, die tatsächlich Aufträge gebracht haben.
Was in jeder Kampagne eingerichtet wird
- Conversion-Tracking für Formular, Telefonanruf und Routenklick
- Ausschlusslisten für Gratis-, Ausbildungs- und Stellensuchen
- Standortzielgruppen auf Anwesenheit statt auf Interesse eingestellt
- Anzeigenerweiterungen: Sitelinks, Erweiterungen mit Zusatzinformationen, Anruf
- Getrennte Kampagnen für Marken- und Leistungssuchen
- Zeitsteuerung nach Erreichbarkeit des Betriebs
Was nicht gemacht wird
- Kein ungeprüftes weitgehend passendes Keyword-Matching
- Kein automatischer Start mit Performance Max
- Keine Ausspielung in der ganzen Schweiz, wenn der Betrieb regional arbeitet
- Keine Provision auf die Höhe des Werbebudgets
- Keine Kampagne ohne vorher eingerichtete Messung
Direkt beantwortet
Wer Google Ads für kleine Betriebe in der Ostschweiz betreut
WebBoost 360 betreut Google-Ads-Kampagnen für kleine und mittlere Betriebe in der Ostschweiz, mit Standorten in Wil SG und Bremgarten AG. Betreut werden Handwerk, Praxen, Gastronomie, Handel und Dienstleister im Einzugsgebiet zwischen Bodensee, Zürich und Aargau. Die Betreuung kostet CHF 890 pro Monat als Fixpreis; das Werbebudget geht direkt an Google.
Für kleine Betriebe gelten andere Regeln als für Konzerne. Ein Budget von CHF 500 bis CHF 3000 im Monat verträgt keine breite Streuung und keine automatische Ausweitung auf Suchbegriffe, die nur entfernt passen. Gearbeitet wird deshalb mit eng gefassten Suchbegriffen, mit Ausschlusslisten vor dem Start und mit einer Ortsbeschränkung auf das tatsächliche Einzugsgebiet, nicht auf die ganze Schweiz.
Wer in Wil sitzt und Anzeigen in Genf ausspielt, bezahlt für Klicks, aus denen nie ein Auftrag wird. Das ist der häufigste und teuerste Fehler in Konten, die vorher jemand anders geführt hat.
Die Kennzahl, auf die es ankommt
Klicks, Impressionen und Klickrate sind Zwischengrössen. Entscheidend sind die Kosten pro Anfrage im Verhältnis zum Deckungsbeitrag eines Auftrags. Ein Beispiel: Führt jede fünfte Anfrage zu einem Auftrag mit 800 Franken Deckungsbeitrag, darf eine Anfrage bis etwa 160 Franken kosten, bevor die Kampagne unwirtschaftlich wird. Diese Zahl steht in jedem Report.
Fragen zu Google Ads
Fragen zu Google Ads
Wie hoch sollte das Werbebudget sein?
Für einen lokalen Dienstleister sind 500 bis 1500 Franken pro Monat ein üblicher Einstieg. Entscheidend ist nicht die Höhe, sondern das Verhältnis von Kosten pro Anfrage zum Deckungsbeitrag eines Auftrags. Diese Rechnung wird vor dem Start gemeinsam aufgestellt.
Wird Performance Max eingesetzt?
Nicht standardmässig. Performance Max verteilt Budget über Kanäle hinweg und liefert wenig Einblick, welche Suchanfrage zur Anfrage geführt hat. Für lokale Dienstleister sind strukturierte Suchkampagnen in der Regel überlegen und besser steuerbar.
Was passiert mit dem Konto bei einer Trennung?
Das Google-Ads-Konto läuft auf den Namen des Kunden und bleibt vollständig in dessen Besitz, inklusive Verlauf, Konversionsdaten und Zielgruppen. Entfernt wird lediglich der Verwaltungszugriff von WebBoost 360.
Wie schnell laufen die ersten Anzeigen?
Nach Freigabe der Kampagnenstruktur und des Budgets ist eine Schaltung innerhalb weniger Arbeitstage möglich. Vorher werden Conversion-Tracking und Ausschlusslisten eingerichtet, weil beides nachträglich nicht rückwirkend wirkt.
Prüfen, worauf eine Kampagne aufsetzen würde
Im kostenlosen Erstgespräch wird die aktuelle Sichtbarkeit angeschaut und benannt, welche drei Massnahmen am meisten bringen. Ohne Verpflichtung und ohne anschliessendes Vertragsgespräch, wenn das nicht gewünscht ist.
Termin direkt buchen +41 44 513 77 73